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Klostertage 2026

Geschrieben von Redaktion am .

Ende Februar nahmen 9 Mädchen aus den Klassen 5a, 5b und 6b an den Klostertagen teil. Begleitet durch Direktorin Sandra Leitner und 3 Lehrkräfte erfuhren sie den Alltag im Kloster hautnah und kamen mit den Mitgliedern des Ordens in Kontakt. Zwei Schülerinnen fassen ihre Eindrücke zusammen:

„Die Klostertage boten uns Schülerinnen der Oberstufe die besondere Gelegenheit, zwei Tage und eine Nacht lang den Alltag in einem Kloster mitzuerleben. Zwischen Gebetszeiten, neuen Eindrücken und ungewohnter Ruhe merkten wir schnell, wie abwechslungsreich das Klosterleben tatsächlich ist – auch wenn der Wecker dort eine besondere Beziehung zum frühen Morgen hat. Besonders schön war für uns, dass wir echte und unverstellte Einblicke in den Alltag der Mönche bekamen.

Am Dienstagnachmittag erhielten wir eine Einführung in einen Choral und lernten, wie sich jahrhundertealte Gesänge anhören und anfühlen. Kurz darauf nahmen wir am ersten gemeinsamen Gebet teil – ein ruhiger, aber eindrucksvoller Einstieg. Auch die Mahlzeiten waren ein Erlebnis: Das stille Mittagessen wirkte ungewohnt, da selbst das leiseste Besteckgeräusch plötzlich klang, als würde irgendwo eine einzelne Ente zufrieden vor sich hin quaken. Da jedoch nur mittwochs und freitags geschwiegen wird und sonst geredet, gelacht und erzählt wird, bekamen wir einen lebendigen Eindruck vom Gemeinschaftsleben.

Während der Klosterführung entdeckten wir zahlreiche Räume, Gänge und Säle, von deren Existenz wir zuvor nichts geahnt hatten. Die vielen Kunstwerke, Gemälde und Statuen beeindruckten uns ebenso wie die Kirche im Dunkeln, die langsam heller wurde. Ein weiteres Highlight war die nächtliche Führung durch das Stift sowie der Aufstieg auf den Stiftsturm, bei dem wir durch eine beeindruckende Aussicht belohnt wurden.

Besonders prägend war das Gespräch mit Abt Reinhold und den beiden Novizen, die uns offen erzählten, wie sie leben, wie sie ins Kloster gekommen sind und welche Erfahrungen ihren Weg geprägt haben. Die Geschichten von Frater Benedikt und Frater Bernhard blieben uns dabei besonders in Erinnerung.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz: Am Abend spielten wir gemeinsam Spiele, lachten viel und spürten, wie schön es ist, dass man im Kloster nie allein ist. Rückblickend sind wir uns einig: Die Klostertage waren eine außergewöhnliche, lehrreiche und überraschend unterhaltsame Erfahrung, die wir jederzeit wiederholen würden.“ (Johanna Preymann und Marlene Prechtl)

Ein großes Dankeschön an alle, die diese tolle Erfahrung ermöglicht haben!

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